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Nach dem Rennen in Lehndorf, wo ich wegen der widrigen Bodenverhältnisse hauptsächlich mit der Hinterradbremse verzögert habe, trat dabei ein kleiner Mangel zutage. Nach zwei dritteln des Rennens war die Pipe so stark verschmutzt und feiner Dreck hatte sich seinen Weg ins innere der Pipe gesucht, das die Bremse nicht mehr freiwillig gelöst hat. Vorher war trotz des Drecks nach dem Loslassen der Bremse kaum ein Schleifen auf der Felge zu hören, obwohl dies ja immer wieder als Mangel der Mini-V bezeichnet wird.

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Die Tage werden kürzer, man kommt beim Training in der Woche immer mal wieder erst bei Sonnenuntergang oder sogar noch später nach hause. Im vergangenen Jahr habe ich mir daher ein Beleuchtungsupgrade gegönnt. Ich fahre schon länger am Trainingsrad im Herbst, Winter und Frühjahr mit Nabendynamo herum. Als Lampe kam dabei zunächst eine Basta Pilot-Steady zum Einsatz. Nachdem Busch und Müller die Cyo auf den Markt gebracht hatte und ich sie einmal kurz in natura habe leuchten sehen, entschied ich mich sofort zu wechseln.

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Oder anders: mein Kontakt mit einem Selle Italia SLR XP.Ok, er war auf meinem MTB drauf. So einen Sattel ohne Loch hatte ich schon seitdem ich mein Stevens vor gefühlten 20 Jahren auf einen Specialized-Sattel umgerüstet hatte, nicht mehr für längere Strecken unter dem Hintern. Da ich auch voreingenommen war, habe ich beim MTB dann auch erstmal den Toupe montiert, um kein Risiko einzugehen. Bei Rennen sollte einem weniger der Hintern als die Beine weh tun. Trotzdem unternahm ich natürlich einen Versuch mit dem Sattel, denn optisch war er ja gefällig - am Straßen-Trainings-Rad.

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Viele Carbonrahmen haben beim Übergang zwischen Kettenstreben und Tretlager eine kleine "Ablage", die immer wieder für Diskussionen in dem einen oder anderen Forum sorgt. Ich habe mittlerweile das zweite Rad mit einer solchen Ablage im Fuhrpark und wollte nun wissen wie "schlimm" es wirklich mit dieser Ablage ist, wenn man sich mit dem Rad ordentlich im Schlamm wälzt.  Der Mittwoch war dafür perfekt. es hatte den ganzen Tag geregnet und der Wald war schön eingeweicht. Also nach der Arbeit das Rad geschnappt und los. Das Ergebnis war ernüchternd.

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Direkt nach dem Kauf stand für mich fest, dass die Reifen auf dem Brothers - Schwalbe Nobby Nic Evo - nicht ganz das Optimum für mich und meinen Fahrstil waren. Gerade bei wechselndem Untergrund sind die groben Stollen eine Herausforderung. Sie neigen auf festem Untergrund zum Abknicken und damit verliert man abrupt die Traktion und man nimmt unter Umständen gleich eine Bodenprobe. Auch ist der Rollwiderstand recht hoch. Es ist ein Reifen für Matsch - für wechselnde Verhältnisse ist er zumindest für mich eher ungeeignet.

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Seit kurzem bin ich nun stolzer Besitzer eines getunten Specialized Toupe-Sattels. Wie konnte das passieren? Nunja, bei dem Abflug in Braunlage ist mein MTB mit dem Sattel zuerst aufgekommen. Diese tollen hellgrauen Ecken am hinteren Ende des Sattels stellen dabei eine Knautschzone dar und eine davon wurde genutzt. Sie ist abgebrochen. Da diese Ecke mit zwei Schrauben angebracht war, habe ich sie kurzerhand demontiert.

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In Altenau hat sich mein Crossvirus deutlich verschlimmert und hat sich zu einem Geländerennsportvirus ausgewachsen. Jetzt musste also ein eigenes MTB her, denn auf geborgtem Material ist immer etwas anderes als das eigene Rad. Auf der Suche nach einem geeigneten Rad hatte ich die Auswahl recht schnell auf Cube, Simplon und Brothers eingegrenzt. Cube hatte hier in der Gegend niemand - Simplon wäre in Rostock gewesen und war auch in der Farbauswahl nicht unbedingt das, was ich mir so vorgestellt hatte - also Brothers. Brothers hat ein Rahmenmodell in zwei Ausstattungen und Farben.

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Ich hatte ja bereits geschrieben, das ich bei dem ersten Gländerennen mit meinem Brothers eine Schraube der Sattelklemmung verloren hatte. Da es sich um Zollgewinde und zusätzlich einer kleinen Klemmplatte zwischen Schraube und Carbon handelte, die ja beide fehlten, habe ich mir also bei Brothers nachgefragt, ob ich so eine Schraube einzeln bekommen könnte.

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Am Samstag fand in Güstrow der zweite Lauf des MTB-MV-Cup statt. Die Sonne schien bei fast sommerlichen 14°C und so fanden sich ein paar Eingeweihte am Bockhorst wieder. Es sollte auch der erste Einsatz meines Brothers Cyclocross bei einem Rennen sein, nachdem ich am Donnerstag eine erste Proberunde mit etwas intensiveren Belastungen gefahren bin.

Also das Rad ausgeladen. Ein Neider vom Little-John-Bikes-Team konnte es sich nicht verkneifen, mir direkt nach dem Ausladen die Luft aus beiden Reifen zu lassen. Also wieder aufgepumpt und ab zur Streckenbesichtigung.

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Der Reifen wird meiner Meinung nach stark unterschätzt. Das hohe Gewicht mag den einen oder anderen sicherlich abschrecken, aber es gibt einige gute Argumente für diesen Reifen – vor allen im Winter.

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