Stevens-Cup in Norderstedt

Heute stand das erste offizielle Rennen im RG-Trikot auf dem Plan. Ein Lauf des Stevens-Cups in Norderstedt.

Auf einer super präparierten Strecke mit gefühlten null Höhenmetern. Dafür wurde jeder kleine Hügel und fast jede Wurzel mitgenommen, die auf der Strecke zu finden war. Dazu noch eine Doppelhürde und eine Treppe, die es hoch ging.
Alles in allem, ich habe selten eine so vorbildlich vorbereitete Strecke gesehen - mal von der Strecke in Gützkow abgesehen. Kleinere Baumstümpfe waren mit Absperrband markiert, damit man sie nicht übersehen konnte, an den Stellen, wo man sich so richtig weh tun konnte, stand jeweils ein Streckenposten und am Start/Ziel gab es Kaffee und Kuchen.

Am Start fehlte mal wieder - wie gestern auch - die Explosivität und das Ego und so fand ich mich hinter der ersten Kurve hinten wieder. Nach dem Kurs gestern hieß es auch erstmal wieder umschalten. Hier konnte man die Kurven deutlich aggressiver anbremsen. Und nach der Kurve aus dem Sattel führte nicht zum Umherwerfen von Dreck und dem nach links oder rechts Ausbrechen des Rades.

In Runde Vier hatte ich allerdings ein wenig Pech und verfehlte einen Baum nicht ganz - mein rechter STI hat ihn ordentlich gestreift und hing danach leblos am Lenker. Ab jetzt hieß es Singlespeed und nur noch eine funktionierende Bremse. Nur von dem Glockengeläut des Fanblocks angetrieben fuhr ich dann das Rennen zu Ende und konnte auch noch zwei Fahrer überholen.

Auch hier besteht Wiederholungsgefahr.

Fazit: die Vorderradbremse wird überbewertet - ist aber definitiv gut für den Kopf - und Schaltung ist nett, wenn man sie hat.

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