2. Lauf vom Panther Cross in Braunschweig

Am Donnerstag habe ich die Lizenz abgeholt - und wollte sie natürlich gleich "ausprobieren". Bin ja nun schon fast ein Jahr mehr kein Lizenzrennen gefahren. Also ging es nach Braunschweig Lehndorf - den zweiten Lauf der Panther-Cross-Serie. Im Vorfeld hatte ich schon gehört, es könnte matschig werden - aber so matschig, damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Aber soviel vorweg: der Kurs war befahrbar. 

Nach einer kleinen Rundreise nach Braunschweig - in Dannenberg wird ja gegen den Castor demonstriert und das lag direkt auf meiner Anfahrtsroute - kam ich doch noch ausreichend früh für eine Streckenbesichtigung an. 

Die Besichtigungsrunde holte mich auf den Boden meiner Fahrtechnik zurück. Ein Matschrennen - also so richtig Matsch und nicht nur etwas Schmodder in einer Kurve. Nach einer Streckenbesichtigung stand fest: Es gab nur knapp 150 Meter, wo es nicht rutschig oder sogar schlammig war - und es gab eine kleine Doppelhürde direkt an der Zieldurchfahrt; recht viele kleine Kurven, die durch den Matsch schwierig zu fahren waren und auch die Anstiege waren teilweise sehr rutschig oder hinter einer rutschigen Kurve.
Am Start hatte ich irgendwie nicht aufgepasst und war auf einmal Vorletzter. Ein Zustand, an dem ich irgendwie im Verlauf des Rennens nicht viel ändern konnte.

In der ersten Runde habe ich gleich zweimal Einparken geübt - das hat auch so gut geklappt, das ich in den Folgerunden auf weitere Übungseinheiten verzichtet habe. Die meiste Zeit hatte ich einen Fahrer immer in Sichtweite vor mir. Ich konnte auch heranfahren und kam sogar noch vorbei. Allerdings war er dann in den Geraden etwas schneller als ich und überholte mich dort immer. In den Matschkurven war ich allerdings immer mal schneller - konnte das nur leider nicht in einen ordentlichen Vorsprung ausbauen. Die letzten beiden Runden waren dann von einer nicht funktionierenden Schaltung und etwas wenig Blut im Hirn geprägt: es gab wieder Einparkversuche. So kam es auch, das der Fahrer, den ich überholt, aber nicht abgeschüttelt hatte, bei einem Ablug aus der Kurve wieder an mir vorbei fuhr und ich konnte ihn nicht mehr einholen.

Das Rennen merke ich mir auf jeden Fall vor. Die Strecke hat mir gefallen und auch der viele Matsch. Zum ersten Mal konnte man dem Brothers die artgerechte Haltung auch wirklich ansehen. 

Fazit aus diesem Rennen: am Start besser aufpassen und weniger die Bremse festhalten.

nach der Warmfahrrunde
nach dem Rennen
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