Mallorca – Zusammenfassung
9. Okt 2007 von Erik Grohnwaldt
So, die 2 Wochen sind rum und ich habe jetzt die Zeit das ganze etwas ausführlicher, bebildert und mit Umlauten zu schreiben.
In Kurzzusammenfassung ergibt sich aus dem Urlaub folgendes Ergebnis: gute 1000km, gute 8000 hm, ein Wandertag und zwei Tage am Strand.
Los ging es am 24.9. morgens gegen 1:15 mit dem Weckerklingeln. Der Flieger sollte um 5:00 von Rostock-Laage aus starten und wir mussten ja noch ein paar Kilometer bis dahin zurücklegen. Am Flughafen hat uns dann die erste Überraschung erwartet. Laage hatte bisher immer damit Werbung gemacht, kostenlose Parkplätze anzubieten – auch in den Prospekten, die dort auslagen, war davon noch die Rede – aber die Automaten haben gleich gezeigt, das man was zahlen muss. 30 Euro für 14 Tage. Aber ok, es ist ja Urlaub. Das Einchecken und die Kontrolle hatten wir schnell hinter uns und auch beim Abflug lief alles nach Plan so das wir um kurz nach 7:00 in Palma gelandet sind. Nach dem Warten auf das Gepäck ging es dann in den Bus und auf ins Hotel Perla nach S’Illot. 9:50 haben wir dort eingecheckt und es gab sogar noch Frühstück (weil es ja noch vor 10:00 war). Also haben wir schnell etwas gegessen und uns anschließend nach der Fahrradvermietung umgesehen, die sich direkt im Hotel befindet und die wir schon bei der Busankunft gesehen hatten.
Also schnell hin zur Vermietung und obwohl es schon nach 10:00 war, war Peter, der die Vermietung macht, noch da. Wir haben dann kurz gefragt und er hat uns unsere Räder gleich rausgesucht. Kurz die Größen angesagt – und schnell nochmal ins Zimmer und die Sättel, Pedale und Schuhe für die Grobeinstellung geholt.
Um 10:30 hatten wir dann unsere Räder. Für Steffi gab es ein Checker Pig und ich hatte ein Cube – beide 9fach 105 Triple. 3 Fach war auch gar keine so schlechte Sache, wie sich nach ein paar Tagen dann herausgestellt hat. Dazu gab es für jeden noch eine Radsportkarte und eine Trinkflasche. 55 Euro kostet der Spaß pro Woche und 8 Euro jeder weitere Tag – pro Rad.
Anschließend ging es an den Strand, wo wir es aber nur 2h ausgehalten haben und sind dann los und haben erstmal eine Runde mit dem Rad gedreht – so 45km zum einrollen. Dabei haben wir festgestellt, das die Gegend doch schon etwas welliger ist, als hier bei uns zu hause. Es ging ständig rauf und runter.
Am nächsten Tag haben wir dann eine Tour mit Peter gemacht, der uns auch die Tage darauf immer wieder neue Strecken gezeigt hat, deren Wege auf der Karte noch nicht einmal eingezeichnet waren. Wenn wir allein losgezogen sind, haben wir uns eher an den größeren Straßen orientiert, es sei denn Peter hatte die Strecke für uns beschrieben. Dazu haben wir ein paar mal beim Abendessen im Hotel mit der Karte gesessen und den nächsten Tag geplant. Wir haben gesagt, wo es hingehen soll und Peter hat uns den besten (ruhigsten) Weg dorthin gezeigt bzw. wo sich ein Umweg lohnt, wo es was zu sehen gibt. So haben wir den Eremit de Betlem besucht – ein schöner Anstieg von knapp 200m mit einem super Ausblick am Ende – oder das Kloster Cura in der Inselmitte, von wo aus man die ganze Insel überblicken konnte.
Mit Peter haben wir die Cala Torta angesteuert – 8-10%-Anstieg über 2km, wo ich am Ende froh war, doch ein kleines Blatt zu haben – oder den Sant Salvador – wo man auch mit einem schönen Ausblick über die Insel belohnt wurde.
Zwischendurch haben wir an einem Pausentag dann eine kleine Wanderung über die Klippen entlang der Küste von S’Illot nach Porto Christo unternommen. Es war ein Trampelpfad – ein richtiger Weg, wie ihn der Animateur vom Hotel beschrieben hatte, war es nicht – in Porto Christo haben wir uns dann die Tropfsteinhöhlen angeschaut – mit einer richtig kitschigen Show mit Musik und beleuchteten Booten auf dem See dort unter der Erde.
Die Tage am Strand waren irgendwie anstregend – so lange die Füße bzw. Beine still zu halten. Vor allem fehlte dann abends die nötige Bettschwere um einschlafen zu können.
Insgesamt war es ein schöner Radsporturlaub – das Wetter war gut, 2 Tage Regen, an denen man nur an einem nicht richtig fahren konnte. Die Betreuung durch Peter war super. Das Cube, das ich zu Beginn bekommen hatte, habe ich dann nach der ersten Woche getauscht. Das Tretlager hatte Geräusche von sich gegeben. Ich habe es Peter gesagt und sofort ein anderes bekommen. So bin ich die zweite Woche dann auch mit einem Checker Pig durch die Gegend gerollt.
Auch das Hotel war in Ordnung. Wir haben uns ja sowieso fast nur zum Schlafen und Essen dort aufgehalten. Das Essen war gut und das Personal sehr freundlich.
Auch der Rückflug verlief problemlos, hatte aber eine halbe Stunde Verspätung. Wir waren dann um 4:00 morgens endlich in unserem eigenen Bett angekommen.
Die eine Seite der Insel haben wir jetzt kennengelernt – das nächste mal müssen wir wohl auf die andere. Es besteht auf jeden Fall Wiederholungsgefahr.
Im übrigen ist der Hotelküche der Angriff auf meine Diät nicht geglückt. Es ist nichts dazugekommen. Allerdings sind in den 2 Wochen auch nur 1/2kg verloren gegangen.
Die Fotos gibt es in der Galerie zu bewundern.
[...] für die Radfahrer. Egal ob Mountainbiker oder Rennradfahrer (Berichte: hier, hier, hier, und hier): Für jeden Typ von Fahrradfahrer ist eine Tour bzw. Strecke auf Mallorca vorhanden. Im westlichen [...]
Mallorca eignet sich wirklich perfekt für Radtouren. Als ich letztes Jahr während einer Kreuzfahrt für zwei Tage auf Mallorca war, habe ich auch an einem Tag die Gelegenheit genutzt, die Insel mit dem Rad zu erkunden, was sehr schön war, besonders weil es nicht allzu heiß war.